Ein Esel braucht Hilfe

Verständnis von hinderlichem Verhalten und der Zusammenhang mit Perspektivübernahme

Studienleitung: Dr. Mag. BA. Beate Priewasser

Studiendurchführung: Samira Maindok, Maren Passow und Luise Zellner

Online Studie: Teilnahme von zu Hause am eigenen Computer

Dauer: Gesamtdauer: ca. 30 Minuten (davon ca. 20 Minuten mit Ihrem Kind)

Alter des Kindes: 3 – 4,5 Jahre

Hier können Sie Ihr Kind zur Studie „Ein Esel braucht Hilfe“ anmelden

 

In unserer Studie möchten wir spielerisch herausfinden, ob 3 bis 4,5-jährige Kinder Handlungen verstehen, die das Ziel eines anderen verhindern sollen und ob dies mit der Fähigkeit zusammenhängt, sich in andere Personen hineinzuversetzen. Hierzu haben wir verschiedene Geschichten und Aufgaben für die Kinder vorbereitet.

Als Einstieg spielen wir mit Ihrem Kind ein Spiel, bei welchem wir eine bunte Auswahl an Bildern zeigen und Ihr Kind das jeweilige Motiv benennen soll. Anschließend folgen zwei Puppenspiele.

Das erste Puppenspiel handelt von einem Esel und zwei Mäusen. Der Esel möchte unbedingt an das Spielzeug in der Truhe gelangen, jedoch ist der Deckel der Truhe für ihn allein zu schwer und er benötig Hilfe. Die beiden Mäuse beobachten den verzweifelten Esel. Dann versucht die eine Maus dem Esel zu helfen den schweren Deckel zu öffnen. Die andere Maus hingegen hüpft auf den Deckel der Truhe und verhindert so, dass der Esel das Spielzeug bekommt.

Bei dem zweiten Schauspiel versucht ein roter Kreis einen Hügel zu erklimmen, er schafft es aber nicht. Eine Figur schubst den Kreis den Hügel hinunter, eine andere Figur hilft dem Kreis nach oben.

Anschließend werden den Kindern Fragen zu den Absichten der Charaktere gestellt. Dabei wird es für Sie und uns spannend zu sehen, für wen sich das Kind jeweils entscheidet- die helfende oder die hindernde Figur?

Zudem wollen wir herausfinden, ob das Verständnis für hinderliches Verhalten mit der Fähigkeit zusammenhängt, sich in andere Personen hineinzuversetzen. Um dies zu untersuchen, zeigen wir zwei kurze Bildgeschichten. Es geht dabei um den kleinen Maxi, der seinen Ball in den Schrank legt und danach den Raum verlässt. Anschließend kommt seine Schwester ins Zimmer, nimmt den Ball, legt ihn in eine Schublade und verlässt das Zimmer wieder. Als Maxi zurückkommt, um mit seinem Ball zu spielen, werden die Kinder gefragt: „Wo wird Maxi seinen Ball als erstes suchen?“. In der zweiten Geschichte geht es um Lisa und ihren Teddy. Diesen legt sie, so wie Maxi zuvor, in eine Kiste und sucht diesen später wieder.

Dank Ihrer Teilnahme and dieser Studie können wir etwas über die Denkweise von Kindern in sozialen Situationen lernen und die kindliche Entwicklung besser verstehen. Als Dankeschön senden wir Ihnen per E-Mail eine Urkunde für Ihr Kind zu!

Die gesamte Studie findet online statt. Sie und Ihr Kind können also bequem und sicher von zu Hause aus unseren Geschichten und Aufgaben lauschen. Hier finden Sie Infos wie eine Online-Studie unseres Kinderlabors abläuft.

Bei Interesse für die Teilnahme an unserer Studie schreiben Sie uns gern eine E-Mail mit dem Stichwort „Ein Esel braucht Hilfe“ an kinderlabor.online@sbg.ac.at.

Wir freuen uns!

Samira, Maren & das Team des ToM-Kinderlabors

 

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