Bildermorphing und Theory of Mind

Studienleitung: Elisabeth Stöttinger, Beate Priewasser

Studiendurchführung: Stephanie Weber & Marlene Schmidt

Dauer: 2 Termine zu je ca. 15 Minuten, Alter der Kinder: 3-5 Jahre

 

In dieser Studie untersuchen wir, ob es einen Zusammenhang gibt, zwischen der Fähigkeit, eine rein visuelle Perspektive zu ändern und der Fähigkeit, sich in andere Personen hinein zu versetzen. Dazu werden wir 3-5 jährigen Kindern Bilder zeigen, die sich schrittweise von einem Objekt in ein völlig anderes verändern. Die Kinder werden bei jedem Bild gefragt, was sie sehen. Uns interessiert, ab wann sie das zweite Objekt – in diesem Fall den Pinguin – erkennen.

Außerdem werden wir ihnen zwei kurze Bildgeschichten der folgenden Art erzählen: Ein Mädchen legt einen Teddy in eine rote Box. Ihr Bruder legt den Teddy später, und ohne ihr Wissen, in eine gelbe Box. Wir werden die Kinder fragen, wo das Mädchen nach ihrem Teddy suchen wird. Das heißt, wir wollen spielerisch untersuchen, ob Kinder, die bereits gelernt haben, sich in andere Personen hineinzuversetzen, auch schneller sind, die zweite Figur in einer Bildermorphing Aufgabe zu erkennen.

In drei weiteren Spielen werden den Kindern Bilder von Tieren und anderen Objekten gezeigt, welche sie benennen sollen. Außerdem  dürfen die Kinder ein Spiel spielen, in dem in zufälliger Reihenfolge zwei Tiere am Bildschirm auftauchen – zum Beispiel ein Bär und ein Schaf. Zunächst bitten wir die Kinder immer nur auf eines der beiden Tiere, z.B. den Bär zu zeigen. Nach mehreren Wiederholungen sollen sie dann aber auf das Schaf zeigen. Mit diesen Aufgaben wollen verstehen, ob die sprachlichen Fähigkeiten und/oder die Fähigkeit zur Unterdrückung gewohnter Reaktionen auch einen Einfluss auf die oben genannten Aufgaben haben.

Zurück zur Kinderlabor-Einstiegsseite